Holzeigenschaften – Fehler oder pur Natur?

Farbunterschiede
sind kein Qualitätsmangel. Sie entstehen durch verschiedene Holzfeuchte, Holzarten und Holzstrukturen. Diese Farbunter-schiede werden durch verschiedene Witterungseinflüsse (zum Beispiel Sonne oder Regen) nach einiger Zeit ausgeglichen.

Risse und Verwerfungen
des Holzes sind von Produzenten und Händlern wenig zu beein-flussen, da diese ein natürlicher Prozess des Holzes sind und sich nicht vermeiden lassen. Harzaustritt entsteht besonders bei Nadelhölzern, da Harz ein natürlicher Bestandteil des Holzes ist. Diese Stellen lassen sich mit einem Tuch und Terpentin leicht reinigen.

Astbildung
ist bei Holz ein natürliches Merkmal. Es gehört zum Erschei-nungsbild des Holzes und stellt keinen Reklamationsgrund dar.

Schimmel und Stockflecke
sind eine schwarz-graue Verfärbung der Holzoberfläche, die in warmen Monaten auftreten kann. Dabei bilden sich kleine Kris-talle auf der Oberfläche, die mit Wasser und einer Bürste einfach zu entfernen sind. Hieraus ergeben sich hinsichtlich der Stabilität und Haltbarkeit des Holzes bzw. der Imprägnierung keine Ein-schränkungen.

Raue Oberflächen
können immer im Bereich von Ästen, Rundungen, Fasern oder bei quer zur Faserrichtung bearbeitetem Holz auftreten und sind durch leichtes Ausschleifen mit Sandpapier zu beseitigen.

Holz ist ein Naturwerkstoff, Abweichungen in Struktur, Ober-fläche, Maserung und Lackeindringtiefe sind kein Reklamationsgrund sondern ein Merkmal für ECHTES HOLZ!